Apple hat am 9. September 2026 das iPhone Duo vorgestellt – das erste faltbare iPhone. Aufgeklappt misst das innere Display 7,6 Zoll, zugeklappt bleibt ein 5,4-Zoll-Display außen nutzbar. Das Gehäuse besteht aus Titan der Klasse 5, das Scharnier aus über 100 Einzelteilen.
Das Wichtigste zuerst: Vorbestellung ab Freitag, 16. Oktober. Im Handel ab Freitag, 23. Oktober. Der Preis startet bei 2.299 € inklusive Mehrwertsteuer. Es gibt zwei Farben: Sternenweiß und Nachthimmel.
Was das iPhone Duo ausmacht
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Zwei Displays: 7,6" innen, 5,4" außen, beide Super Retina XDR mit ProMotion, Always-On und 3.000 Nits Spitzenhelligkeit
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Gleiches Seitenverhältnis: Inhalte skalieren proportional, egal ob auf- oder zugeklappt
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Nanotextur: matte Beschichtung auf dem inneren Display, reduziert Spiegelungen und macht die Falte weniger sichtbar
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Touch ID statt Face ID: der Fingerabdrucksensor sitzt in der Seitentaste
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FaceTime-Kamera unter dem Display: sie bleibt unsichtbar, solange sie nicht gebraucht wird
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A20 Pro: derselbe Chip wie im iPhone 18 Pro, mit eigener Dampfkammer
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Nur eSIM: weltweit, kein Schacht für eine physische SIM-Karte
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Split View: erstmals zwei Apps nebeneinander auf einem iPhone
Was das iPhone Duo kostet
Apple nennt einen Einstiegspreis von 2.299 € inklusive Mehrwertsteuer, alternativ 95,79 € pro Monat über 24 Monate. Erhältlich ist das Gerät mit 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB.
Zum Vergleich: Das iPhone 18 Pro startet bei 1.449 €, das iPhone 18 Pro Max bei 1.599 €. Das Duo liegt also rund 700 € über dem größten Pro-Modell.
Das Zubehör kommt separat. Das iPhone Duo Case kostet 89 €, das iPhone Duo Folio mit ausklappbarem Standfuß 149 €. Beides ist ab dem 16. Oktober bestellbar.
Das Scharnier – der interessanteste Teil
Bei einem Falt-Smartphone entscheidet die Mechanik über alles. Apple setzt auf ein Scharnier aus über 100 Einzelteilen, das die Displaymitte stabilisiert und dafür sorgt, dass das Gerät aufgeklappt flach bleibt. Beim Schließen greifen zusätzlich Magnete.
Die Scharnierabdeckung wird im 3D-Druck aus Titan gefertigt, mit mikrogestrahlter Oberfläche. Innen verstärken Stützrippen die Struktur, Antennenlinien sind mit Keramikfasern hinterlegt.
Das faltbare Display selbst ist mehrschichtig aufgebaut: hochfestes Glas über und unter der Faltschicht, eine Nanotextur-Oberschicht aus einem Polymer mit bis zu 40 Prozent höherer Steifigkeit als branchenübliche Materialien, und Klebstoffe, die die Schichten beim Falten aneinander vorbeigleiten lassen – wie die Seiten eines Buchs. Darunter liegt eine Titanplatte.
Vorn schützt Ceramic Shield 2 mit dreifach besserer Kratzfestigkeit als die Vorgängergeneration, hinten Ceramic Shield. Das Gerät ist nach IP68 klassifiziert, geprüft bis 6 Meter für bis zu 30 Minuten.
Kamera: was das Falten möglich macht
Die 48-MP-Fusion-Hauptkamera nimmt mit null Auslöseverzögerung auf und bietet einen 2x-Tele-Zoom in optischer Qualität. Die 48-MP-Ultraweitwinkelkamera ist dieselbe wie in den iPhone-18-Pro-Modellen. Video geht in 4K Dolby Vision mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde.
Spannender sind die Funktionen, die es nur wegen der zwei Displays gibt:
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Duo Preview: die fotografierte Person sieht sich selbst live auf dem äußeren Display und kann Haltung und Ausschnitt prüfen
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Selfies mit der Hauptkamera: höhere Auflösung als mit der Frontkamera, Vorschau läuft außen
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Smart Foto: KI-Modelle auf dem A20 Pro analysieren die Szene und lösen automatisch aus, wenn alle in Position sind
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Duo FaceTime: Personen in der Nähe klinken sich über das äußere Display in einen Videoanruf ein
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Blickfang: Animationen auf dem äußeren Display, um die Aufmerksamkeit von Kindern zur Kamera zu lenken
Akku und Leistung
Auf jeder Seite des Geräts sitzt eine eigene Batterie. Apple gibt bis zu 31 Stunden Videowiedergabe auf dem inneren Display an, bis zu 44 Stunden auf dem äußeren und bis zu 24 Stunden Nutzung pro Ladung, wenn beide Displays gleichermaßen zum Einsatz kommen.
Geladen wird per Kabel in etwa 20 Minuten auf 50 Prozent, kabellos über MagSafe oder Qi2 in etwa 30 Minuten.
Beim Chip nennt Apple eine bis zu 35 Prozent bessere durchgehende Leistung als beim iPhone 17 Pro. Möglich macht das ein Chip-Gehäuse nach dem Vorbild der M-Serie, das den A20 Pro direkt mit der Dampfkammer verbindet.
Nur eSIM – das solltest du wissen
Das iPhone Duo lässt sich weltweit ausschließlich mit eSIM betreiben. Einen Schacht für eine physische SIM-Karte gibt es nicht. Apple gewinnt dadurch Platz für die Batterien.
Für die meisten ist das unproblematisch – 1&1, Telekom, O2 und Vodafone unterstützen eSIM. Wer aber noch eine alte Karte nutzt oder häufig zwischen Geräten wechselt, sollte vor dem Kauf mit seinem Anbieter klären, wie der Umzug läuft.
Neu ist außerdem iPhone Handoff: Damit lässt sich dieselbe Rufnummer zwischen zwei iPhones wechseln. In Deutschland startet die Funktion mit der Telekom.
Wenn du dazu Fragen hast: Wir sind 1&1 Premium Partner und richten dir das im Laden ein.
Ein Punkt, den Apple klein setzt
Die neue Siri mit Apple Intelligence ist auf dem iPhone in der EU zunächst nicht verfügbar. Das steht in den Fußnoten der Pressemitteilung, nicht in der Überschrift. Wer wegen dieser Funktion kauft, sollte es wissen.
Die übrigen iOS-27-Funktionen kommen: Split View, ein überarbeiteter Standby-Modus, neue Zifferblätter, nachträgliches Anpassen der Bildkomposition in der Fotos-App. Apple Pencil mit USB-C wird später im Jahr unterstützt.
Was wir aus Werkstattsicht sagen können – und was nicht
Ehrliche Antwort: für ein Urteil ist es zu früh. Wir haben noch kein Duo in der Hand gehabt, und zu Ersatzteilen und Reparaturwegen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nichts Belastbares.
Was sich aus dem Aufbau ableiten lässt: Ein Scharnier mit über hundert Teilen und ein mehrlagiges Faltdisplay sind mechanisch beanspruchte Bauteile. Bei faltbaren Geräten anderer Hersteller sehen wir genau dort die typischen Schäden – Staub im Scharnier, Druckstellen an der Faltkante, Ausfälle in der Displaymitte.
Drei Dinge, die bei einem Falt-Smartphone von Anfang an helfen:
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Nichts einklemmen: Sandkörner oder Krümel zwischen den Displayhälften richten beim Zuklappen echten Schaden an
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Eine passende Hülle von Anfang an: gerade die Kanten und die Scharnierseite sind exponiert
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Nicht mit Gewalt öffnen oder überstrecken: das Scharnier hat einen definierten Weg
Sobald es belastbare Informationen zu Ersatzteilen gibt, schreiben wir dazu. Bis dahin gilt für ein 2.299-€-Gerät ohnehin: Absicherung über Wertgarantie oder AppleCare ist die vernünftigere Rechnung als Hoffnung.
Für wen lohnt sich das?
Das iPhone Duo ist kein Gerät, das man kauft, weil das alte langsam wird. Es ist eine Bauform, und ob sie zu dir passt, hängt an einer einzigen Frage: Willst du regelmäßig ein 7,6-Zoll-Display dabeihaben, ohne ein Tablet mitzuschleppen?
Wenn ja – Serien unterwegs, zwei Apps nebeneinander, Dokumente lesen – dann ist das der erste iPhone-Formfaktor, der das kann. Wenn nein, bekommst du im iPhone 18 Pro Max dieselbe Kamerabasis und denselben Chip für rund 700 € weniger.
Kurz zusammengefasst
- Vorbestellung ab 16. Oktober, erhältlich ab 23. Oktober, ab 2.299 €
- 7,6" innen, 5,4" außen, Titan Klasse 5, Scharnier aus über 100 Teilen
- Touch ID in der Seitentaste statt Face ID
- Nur eSIM – vorher mit dem Mobilfunkanbieter klären
- Die neue Siri ist in der EU zum Start nicht verfügbar
- Zu Reparatur und Ersatzteilen gibt es noch keine belastbaren Informationen
Du überlegst, ob das Duo oder ein iPhone 18 Pro besser zu dir passt? Komm in der Blondelstraße 10 in Aachen vorbei oder ruf an: 0241 401 37 37. Wir beraten dich ehrlich – auch dann, wenn die Antwort lautet, dass dein aktuelles Gerät noch reicht.
Quelle: Apple Newsroom, Pressemeldung vom 9. September 2026. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. STARPHONE ist keine offizielle Vertragswerkstatt von Apple.